Der österreichische Weltautor Stefan Zweig setzte sich in den 1920er Jahren intensiv mit der Figur und dem Werk Friedrich Hölderlins auseinander. Es entstanden vier Texte, die bisher kaum wissenschaftliche Beachtung fanden: der Artikel Hölderlin der romantische Mensch (1923), der Essay aus der Trilogie Der Kampf mit dem Dämon (1925), eine Rezension von Wilhelm Michels Friedrich Hölderlin (1926) und der bislang unveröffentlichte Vortrag Goethe und Hölderlin (1926) aus dem Nachlass. Diese Hölderlin-Schriften werden hier erstmals versammelt und im Kontext der ästhetischen und literaturhistorischen Reflexionen Zweigs verortet. Die begleitenden Aufsätze widmen sich Zweigs Hölderlin-Lektüren, der Präsenz des deutschen Dichters in seinem Œuvre sowie den Autografen in seinem Besitz. Die Annäherung an diese Begegnung aus unterschiedlichen, sich ergänzenden Blickwinkeln beleuchtet seine Darstellung Hölderlins als paradigmatisches Künstlerschicksal im Spannungsfeld von Genie, Krankheit und sozialer Isolation und bietet so neue Einsichten in die Bedeutung Hölderlins für Zweigs literarisches Selbstverständnis.

Stefan Zweig und Friedrich Hölderlin: eine literarische Begegnung

Elena Polledri
;
Arturo Larcati;Erika Capovilla
2026-01-01

Abstract

Der österreichische Weltautor Stefan Zweig setzte sich in den 1920er Jahren intensiv mit der Figur und dem Werk Friedrich Hölderlins auseinander. Es entstanden vier Texte, die bisher kaum wissenschaftliche Beachtung fanden: der Artikel Hölderlin der romantische Mensch (1923), der Essay aus der Trilogie Der Kampf mit dem Dämon (1925), eine Rezension von Wilhelm Michels Friedrich Hölderlin (1926) und der bislang unveröffentlichte Vortrag Goethe und Hölderlin (1926) aus dem Nachlass. Diese Hölderlin-Schriften werden hier erstmals versammelt und im Kontext der ästhetischen und literaturhistorischen Reflexionen Zweigs verortet. Die begleitenden Aufsätze widmen sich Zweigs Hölderlin-Lektüren, der Präsenz des deutschen Dichters in seinem Œuvre sowie den Autografen in seinem Besitz. Die Annäherung an diese Begegnung aus unterschiedlichen, sich ergänzenden Blickwinkeln beleuchtet seine Darstellung Hölderlins als paradigmatisches Künstlerschicksal im Spannungsfeld von Genie, Krankheit und sozialer Isolation und bietet so neue Einsichten in die Bedeutung Hölderlins für Zweigs literarisches Selbstverständnis.
2026
978-3-8260-8703-5
978-3-8260-8704-2
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